Gelatine

-  Grundregeln für die Verwendung von Gelatine  -

  • Das Einweichen:
    Blattgelatine in reichlich kaltem Wasser einweichen, der Vorgang dauert ca. 10 Minuten.
    Gemahlene Gelatine mit 2 - 3 Eßlöffel kaltem Wasser verrühren und quellen lassen.
  • Das Auflösen:
    Ist die Gelatine für eine heiße Masse (keine kochende Masse oder Flüssigkeit!) vorgesehen, löst sie sich, nachdem sie ausgedrückt ist, sehr schnell unter rühren darin auf.
    Soll die Gelatine einer kalten Masse zugeführt werden, wird sie nach dem Einweichen nur leicht ausgedrückt und in einem kleinem Topf bei schwacher Hitze unter ständigem Rühren aufgelöst (Auchtung, sie darf nicht kochen!). Dann gibt man sie unter Rühren langsam in die kalte Masse.
  • Das Gelieren:
    Je nach Art des Rezeptes kann die Gelierzeit von wenigen Minuten bis hin zu mehreren Stunden betragen. Je kälter die Masse oder Flüssigkeit steht, desdo schneller geliert sie. Der Kühlschrank ist hierfür bestens geeignet, der Gefrierschrank aber nicht! Soll die Speise gestürzt werden, ist mit einer Gelierzeit von ca. 4 Stunden zu rechnen. Einzelportionen gelieren schneller al die gesamte Masse in einem großen Gefäß.
  • Das Stürzen:
    Zum Stürzen löst man zuerst vorsichtig ein wenig den Rand der gelierten Masse von der Form und taucht diese dann einige Sekunden in warmes, aber nicht heißes Wasser. Anschließend einen kalt abgespülten Servierteller umgekehrt auf die Form geben, beides umdrehen und kurz schütteln. Nun sollte sich die Masse aus der Form lösen.

25.6.09 07:42

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