Rezepte - Klassisch

Jägertopf - Ideal für eine Party

Klassische Rezepte

-  Jägertopf  -
für ca. 10 Personen

  • 2 kg mageres Schweinefleisch (Schnitzelfleisch) in Streifen geschnitten
  • 1 Packet Würzmischung Nr.1 (von Maggi)
  • 2 Packete Chester Käse (Schmelzkäse)
  • 3 Stangen Porree in feine Ringe geschnitten
  • 2 Dosen (1/1 DS) geschnittene Champignons (ohne Flüssigkeit)
  • 200 g gewürfelter, durchwachsener Bauchspeck
  • 4 Gemüsezwiebeln in Würfel geschnitten
  • Fett für die Pfanne
  • 3 Packete Jägersoße
  • 1 Liter Sahne

Das geschnittene Fleisch mit der Würzmischung vermengen und in einen Bratentopf (Gänsebräter) geben. Bauchspeck in der Pfanne mit etwas Fett auslassen und die Zwiebeln hinzufügen und dünsten.
Auf dem Fleisch nun den Käse, Porree, Champignons, die abgekühlten, gedünsteten Zwiebeln mit dem Speck der Reihe nach einschichten. Die Jägersoße mit der Sahne verrühren und über den Jägertopf verteilen. Nun alles für 24 Stunden in den Kühlschrank stellen und gut durchziehen lassen. Nicht umrühren!
Bei geschlossenem Deckel im Ofen bei 190°C für 2 Stunden garen. Anschließend umrühren und abschmecken.
Dazu schmeckt gut Baguette. Auch Reis oder Nudeln passen hervorragend dazu!
Guten Appetit

Kohlrouladen

Klassische Rezepte

-  Kohlrouladen  -

  • 1 Brötchen in Würfeln geschnitten
  • 50 ml heiße Milch
  • 1 Kopf Weißkohl
  • kochendes Wasser
  • etwas Butterschmalz
  • 1 Zwiebel, fein gehackt
  • 50 g Speckwürfel
  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • 1 Ei
  • 1/2 TL Majoran, fein gehackt
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • Fleischbrühe

  • Zum Abbinden der Sauce:
  • 100 ml Sahne
  • 1 El. Speisestärke
  • 2 El. Wasser

  • Das Brötchen in heißer Milch einweichen. Vom Weißkohl den Keil herausschneiden und den Kohl kurze Zeit in kochendes Salzwasser legen, bis sich die äußeren Blätter lösen. Diesen Vorgang wiederholen, bis alle Blätter gelöst sind. Die Blätter abtropfen lassen und die dicken Rippen flachschneiden. In einer Pfanne mit 1 EL Butterschmalz Zwiebeln und Speckwürfel anschwitzen. Zu dem Brötchen geben und mit Hackfleisch, Ei und Majoran gut vermengen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Je 2 Kohlblätter leicht überlappend nebeneinander legen, etwas Füllung darauf geben und aufwickeln, mit Küchengarn (Nähgarn geht auch) verschnüren. Die Rouladen in einem Schmortopf mit etwas Butterschmalz rundum anbraten und dann die Brühe angießen. Zugedeckt ca. 40 Minuten schmoren. Kohlrouladen herausnehmen, im offenen Topf die Sauce noch etwas einkochen, abschmecken und dann die Sahne zugeben. Mit angerührter Speisestärke binden.

    Tipps und Infos:
    • Um Blähungen vom Kohl vorzubeugen können Gewürze wie Kümmel, Anis, Fenchel oder Dillsamen mitgekocht werden. Wer sich an den Gewürzsamen im Kohl stört, kocht diese am besten separat in einem Tee-Ei oder Säckchen mit, sodaß man Sie danach wieder einfach herausnehmen kann.

    • Anstelle von Weißkohl kann auch Wirsingkohl verwendet werden. Beim Einkauf sollte man darauf achten, dass der Wirsing knackig aussieht, die Blätter nicht herunterhängen und dass er keine Frostschäden hat.

    Gefüllte Gurke (Schmorgurke)

    Rezepte aus Großmutter´s Zeiten

    -  Gefüllte Gurken (Schmorgurken)  -

    Zutaten:
  • 2 große oder 4 kleine Gemüsegurken
  • etwas Salz
  • etwas Essig

  • -----------
    eine Fleischfüllung herstellen aus:
    • 250 g Hackfleisch
    • 1 Brötchen eingeweicht und gut ausgedrückt
      oder 2-3 gekochte Kartoffeln
    • 1 Ei
    • Salz, Paprika, Zwiebelwürfel
    -----------
    für die Soße:
    • 60 g Speckwürfel
    • 1 Zwiebel in Scheiben geschnitten
    • ¼ l Wasser
    • Essig, Zucker, Salz

    • 1 gestr. El. Speisestärke
    • 1 El. kaltes Wasser

    Die Gurken werden geschält, der Länge nach halbiert, ausgehöhlt und mit Salz und Essig eingerieben. Man streicht die Füllung hinein und bindet die Hälften wieder zusammen. Der in kleine Würfel geschnittene Speck wird mit der in Scheiben geschnittenen Zwiebel gebräunt. Man legt die gefüllten Gurken hinein, gibt etwas Wasser hinzu (nicht zu viel, Gurken geben viel Flüssigkeit ab) und schmort sie weich. Die Soße wird mit Essig, Zucker und Salz abgeschmeckt und mit etwas kalt gerührter Speisestärke gebunden.
    Schmorzeit: ca. 30 Min.

    Veränderung:
    Man kann 250 g Tomatenwürfel 10 Min mitschmoren lassen.

    Labskaus

    typisch norddeutsch?

     

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    Klassische Rezepte

    -  Labskaus  -

    • 500 g Kartoffeln
    • 1 Dose Corned Beef (350 g) oder gekochtes Pökelfleisch durch den Wolf gedreht (ersteres ist einfacher und auch milder)
    • 3 Zwiebeln, gewürfelt
    • 125 g eingelegte Rote Beete aus dem Glas, fein gewürfelt
    • 100 g durchwachsenen Speck, gewürfelt
    • Salz, Pfeffer

    • außerdem:

    • Rollmops
    • Spiegelei
    • Gewürzgurke

    Kartoffeln schälen und mit wenig Salzwasser gar kochen (gerne auch mit einem Lorbeerblatt). Speck und Zwiebel glasig dünsten, danach Corned Beef hinzugeben und anbraten. Gekochte Kartoffeln mit dem Kochwasser zu Brei stampfen. Corned Beefmasse, Kartoffelbrei und klein geschnittene Rote Beete unterrühren. Evt. auch noch Rote Beetesaft dazugeben, falls die Masse zu fest geworden ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    Mit Rollmops, Spiegelei und Gewürzgurke servieren.

    Hirschgulasch

    Klassische Rezepte

    -  Hirschgulasch  -

    • 1 kg Hirschgulasch
    • 3 - 4 Teel. handelsübliches Wildgewürz (gemahlen)
      oder: 2 Nelken, 7 Wacholderbeeren, 2 Lorbeerblätter, 5 Pimentkörner, Thymian, 1 Zitronenscheibe, Salz, Pfeffer
    • 20 - 30 g Schweineschmalz
    • 2 Zwiebeln
    • etwas Mehl zum Bestäuben
    • ½ Liter trockener Rotwein
    • ½ Liter heißes Wasser
    • ca. 100 g Preiselbeeren (gerne aus dem Glas)
    • 500 g Waldpilze (zB. Pfifferlinge, Steinpilze)
    • Salz, Pfeffer
    • 2 - 3 EL Sahne oder Creme frâiche

    Das Hirschgulasch mit dem Wildgewürz gut vermischen. Schmalz erhitzen, dann das Fleisch schön braun anbraten. Mit Mehl bestäuben. Nun die gewürfelten Zwiebeln dazugeben. Unter Rühren gut anschwitzen lassen. Falls du ganze Gewürze verwendest und keine fertige Gewürzmischung, diese nun dazu geben. Mit der gesamten Flüssigkeit aufgießen und alles zum Kochen bringen. Dann etwa 1½ Stunden (Fleisch auf Konsistenz prüfen) schmoren. Entwichene Flüssigkeit mit Rotwein (oder Wasser) auffüllen. Wenn das Fleisch gar ist, die geputzten Pilze und die Preiselbeeren dazugeben und noch weiter schmoren lassen, bis die Pilze gar sind. Evtl. noch mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit der Sahne oder Creme frâiche verfeinern.

    Dazu schmeckt uns am besten Apfelrotkohl und Salzkartoffeln. Hervorragend schmecken auch Kartoffelknödel, Spätzle oder Rösties dazu. Ebeso lecker dazu: Mit Preiselbeeren gefüllte Birnenhälften. Und übrigens: Glacierte Maronen sind "umwerfend" dazu!

    Glacierte Maronen:
    • 250 g Maronen (schon geröstet und geschält)
    • 100 g Butter
    • 80 g Zucker
    • 100 ml Wasser
    • etwas Salz

    Butter ohne Farbe schmelzen lassen. Die küchenfertigen Maronen und Zucker hinzufügen, ganz leicht karamelisieren. Mit Wasser ablöschen, köcheln bis das Karamel sich löst, leicht salzen.

    Überbackener Chinakohl

    Klassische Rezepte/aus dem Ofen

    -  Überbackener Chinakohl  -

    • 3/8 Liter Wasser
    • 1 kg Chinakohl
    • Salz


    • Für die Soße:
    • 30 g Fett
    • 1 Zwiebel, nicht zu groß
    • 30 - 40 g gewürfelter Schinkenspeck
    • 40 g Mehl
    • ¼ Liter Gemüsebrühe
    • ¼ Liter Milch oder wer es mag auch gerne Sahne
    • Salz zum Abschmecken


    • Für den Belag:
    • gerieberner Käse
    • Butterflöckchen
    • Semmelbrösel


    • Fett für die Form

    Vom Chinakohl schlechte Stellen entfernen und waschen. In 3 - 4 Teile senkrecht teilen und diese in ca. 3 cm lange Stücke. Den Strunk bei älterem Kohl vorher entfernen. Kohl in kochendes Salzwasser geben und gut bißfest garen (nicht zu weich werden lassen). Herausnehmen und auf einem Sieb abtropfen lassen.
    Für die Soße das Fett heiß werden lassen und den Schinkenspeck und die Zwiebeln unter Rühren darin andünsten. Dann das Mehl hinzufügen und nur hell rösten, mit der Flüssigkeit auffüllen (gut rühren). Wenn alles glatt gerührt ist, einmal aufkochen lassen und ca. 10. Minuten ausquellen lassen. Mit Salz abschmecken.
    Eine Auflaufform mit Fett ausfetten. Den Chinakohl hineingeben und mit Soße auffüllen. Käse und Semmel darüberstreuen und die Butterflöckchen darüber verteilen.

    Wenn alle Zutaten heiß sind, genügt ein kurzes, stärkeres Backen auf der Mittelschiene im Backofen oder das überbacken unter dem Grill.

    Im Backofen mittlere Schiene bei 225°C - 250°C ca. 20 Min garen.
    Gutes Gelingen!

    Gefüllte Paprikaschoten

    Klassische Rezepte

    -  Gefüllte Paprikaschoten  -

    • 1 El. Öl
    • 1 kleine Zwiebel, gewürfelt
    • 250 g Hackfleisch
    • Salz
    • Pfeffer gemahlen
    • Paprika edelsüß
    • 1 Ei
    • gehackte Petersilie


    • 50 g Reis
    • ¼ Wasser
    • Salz


    • Für die Sauce:
    • 50 g mageren Schinkenspeck, gewürfelt
    • 1 kleine Zwiebel, gewürfelt
    • 1 El. Öl
    • 500 g frische Tomaten, gewürfelt
    • 3 El. Tomatenmark
    • ½ bis ¾ Wasser
    • etwas Instant-Gemüsebrühe
    • Salz, Pfeffer

    • außerdem:
    • 4 Paprikaschoten, ich bevorzuge rote Schoten, grüne sind natürlich auch lecker
    • Speisestärke zum Binden für die Sauce
    • Zucker, Salz und Pfeffer zum Abschmecken
    • etwas flüssige Sahne

    Öl erhitzen und die Zwiebelwürfel dünsten. Reis mit Wasser und Salz aufsetzen und nach der Quellmethode gar werden lassen. Das Hackfleisch mit der gedünsteten Zwiebel, Ei und der gehackten Petersilie vermengen, den ausgequollenen Reis zufügen und die Masse kräftig mit Pfeffer, Salz und Paprikapulver abschmecken.
    Für die Soße wieder Öl erhitzen , Speck leicht anbraten, die Zwiebeln hinzufügen und leicht glasig werden lassen. Nun die gewürfelten Tomaten hinzufügen. Vorgegebene Menge Wasser mit Tomatenmark und etwas Gemüsebrühe anrühren und auffüllen. Alles einmal aufkochen lassen.
    Dann die am Stielende aufgeschnittenen, ausgekratzen, mit dem Reisfleisch gefüllten Paprikaschoten hineinsetzen (mit der Öffnung nach oben). Deckel auflegen und im Backofen mit dem Rost auf der unteren Schiene etwa 40 - 50 Minuten bei 200°C bis 225°C schmoren lassen. Anschließend die Paprikaschoten herausnehmen und warm stellen und die Soße bereiten. Dafür die Speisestärke mit Wasser anrühren und die Soße andicken. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Mit etwas Sahne verfeinern. Die Paprikaschoten wieder in die Soße setzen und servieren.
    Tipp: Zum Anrichten und verzieren eignen sich besonders gut frische Basilikumblätter, auch weil Basilikum geschmacklich sehr gut zu Tomate oder Paprika paßt.

    Himmel und Erde

    -  Himmel und Erde  -

    • 1 kg Kartoffeln
    • 1 kg Äpfel
    • ¼ Liter Wasser
    • Salz
    • 20 g Butter
    • 25 g Speck
    • 2 große Zwiebeln
    • evtl. etwas Essig, falls die Äpfel nicht säuerlich sind
    • evtl. etwas Zucker

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    Die geschälten, in Würfel geschnittenen Kartoffeln und die geschälten , in Viertel geschnittenen, vom Kerngehäuse befreiten Äpfel werden in das kochende Salzwasser gegeben und mit geschlossenem Deckel langsam weich gekocht. Mit dem Schneebesen errührt und mit Salz, Zucker und Essig abgeschmeckt. In der Zwischenzeit, während Kartoffeln und Äpfel weichkochen, wird der Speck gewürfelt und in der Pfanne ausgelassen, dann die in Scheiben geschnittenen Zweibeln darin bräunen. Diese Speck-Zwiebelmischung wird nun über die angerichtete Kartoffel-Apfelmasse gegeben. Oft wird auch noch gebratene Blutwurst dazu gereicht. Ich bevorzuge Bratwurst.


    Guten Appetit!

    Eisbein mit Sauerkraut

    Heike's "Einbein mit Sauerkraut"

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    -  Eisbein mit Sauerkraut  -
    - für 2 Personen mit großem Hunger -

    • 750 g Sauerkraut
    • 3 EL Schweineschmalz
    • 100 g gewürfelten Schinkenspeck oder Bauchspeck
    • 3 Zwiebeln, gewürfelt
    • 125 ml (1/8 l) Apfelsaft oder Weißwein (gerne auch ¼ Liter, denn einiges verkocht)
    • 1 - 2 Lorbeerblätter
    • 4 Wacholderbeeren
    • 6 Pfefferkörner
    • 2 gepöckelte Hintereisbein von je 800 bis 1000g
    • Salz
    • Zucker, Menge je nach Geschmack
    • frisch gemahlener Pfeffer

    Schmalz in einem Schmortopf erhitzen. Speck und Zwiebelwürfel darin andünsten. Sauerkraut locker zupfen und mit Apfelsaft oder Weißwein zu den Zwiebelwürfeln geben (bitte auch dei vorhandene Flüssigkeit des Sauerkrautes mit verwenden). Lorbeerblatt, Wacholderbeeren und Pfefferkörner hinzufügen, mit Salz vorerst sparsam würzen. Nun die gepökelte Schweinehaxe auf das Sauerkraut legen und bei geschlossenem Deckel auf niedriger Flamme 1 bis 1,5 Stunden garen, dabei ab und zu umrühren, eventuell zwischendurch noch etwas Flüssigkeit hinzufügen. Das Sauerkraut mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken.
    Nun kann nach Bedarf die Haxe im Ofen noch überkrustet werden, dafür schiebe ich einfach alles in den vorgeheizten Backofen und übergrille alles bis zur gewünschen Bräune.
    TIPP:
    Das Sauerkraut wird sämiger, wenn du die letzten 10 Minuten
    1 geriebene rohe Kartoffel mitgaren läßt.


    Dazu passt gut Kartoffelpüree.

    Heikes Grünkohlrezept

    Heike's Grünkohlrezept

    So wie ich meinen Grünkohl koche......

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    -  Grünkohl  -

    • 2 kg Grünkohl, küchenfertig (gewaschen, geputzt und blanciert, grob gehackt)
    • 100 g Schweineschmalz
    • 2 Zwiebeln
    • 250 g durchwachsener Räucherspeck (Bauchspeck)
    • 1 kg Kasseler (Nacken)
    • 4 - 6 Pinkel (Grützpinkel oder Fleischpinkel)
      Info: bei Grützpinkel ist der Grütz- und der Fettanteil höher als der Fleischanteil
    • 4 Kohlwürste (oder auch Kochwürste genannt)
    • 4 El. Hafergrütze
    • 3/4 - max. 1 Liter Wasser
    • Salz
    • Muskatnuß
    • Zucker
    • Senf

    Die kleingehackten Zwiebeln in Schmalz andünsten, Kohl zugeben und kurz mitdünsten. Salzen und mit Wasser auffüllen. Auf niedriger Stufe eine Stunde garen. Kasseler und durchwachsenen Bauchspeck hinzufügen und eine weitere halbe Stunde garen. Nun die Kochwürste und die Pinkel zugeben. Von der Grützpinkel (wenn vorhanden) wird eine oder zwei aus der Pelle genommen und dazugeben. Falls zuviel Flüssigkeit verhocht, bitte noch was zufügen. Nach einer weiteren halben Stunde die Hafergrütze zufügen und noch so ca. 20 Min. ausguellen lassen.
    Wir haben eine gesamte Garzeit (ohne Ausquellzeit) von 2 Stunden. Man sagt, daß man Grühnkohl schon nach einer Stunde Garzeit essen kann, aber schmeckt er dann? Also ich denke, eine Garzeit von 2 Stunden tut ihm gut ;-) vertragen kann es sogar 3 Stunden, sagen Experten. Nun wird noch mit Zucker und Muskatnuß abgeschmeckt. Gerne gebe ich auch etwas Senf hinein.
    Dazu schmeckt:
    Salzkartoffeln, Bratkartoffeln oder auch klassisch Norddeutsch: Röstkartoffeln.
    Ein kühles Bier und der Korn dürfen natürlich auch nicht fehlen!!

    ***

    -  Röstkartoffeln  -

    Kartoffeln (Dillinge = kleine runde Kartoffeln) mit Schale kochen. Etwas abkühlen lassen und pellen. Die ausgekühlten Kartoffeln in die Pfanne mit gut Butter geben und mit braunem Zucker bestreuen. Immer die Pfanne bewegen (die müssen ständig rollen beim Braten... ) so ca. 10 – 15 Min. Man kann sehen wenn sie goldbraun sind. Röstkartoffeln ( röstfrisch ) direkt vom Herd frisch servieren. (Möglichst nicht lange warm halten ) So schmecken sie wirklich gut.